Wer einen dedizierten Root-Server mietet, bekommt heute üblicherweise vom Anbieter ein Rescue-System gestellt, mit dem er den Server in einem definierten und vor allem funktionsfähigen Zustand booten kann. Gerade von Anbietern wie 1&1, die mit ihrem Rescue-System auch noch werben, darf man soetwas eigentlich erwarten. Offenbar liegt 1&1 jedoch nichts an nachhaltiger Kundenzufriedenheit, denn wenn man einen solchen Root-Server ein paar Jahre hat, kann es sein, dass eben dieses Recue-System nicht mehr funktioniert. Die wohl entschuldigend gemeinte Antwort auf die Störungsmeldung:
[Wir] empfehlen [...] Ihnen einen Wechsel auf einen aktuelleren Server Tarif, da die 256 MB Arbeitsspeicher nicht mehr für das im Control-Center verwendete Rescue System ausreichen.Was auch immer die unter "Rescue System" verstehen: Es muss ziemlich viel Schrott enthalten. Naja, mal nachschauen, was die "aktuellen Server-Tarife" sind — Hmmm, okay... — die aktuelleren Tarife sind mehr als doppelt so teuer...
Warum kommen die eigentlich nicht selbst auf die Idee, den Vertrag zu kündigen? Das wäre für mich ein mindestens genauso akzeptabler Vorschlag!
posted at: 22:33 | path: /Technik | permanent link to this entry